Kirche in Düsseldorf und Daten zur Geschichte der Partnerschaft mit Namibia



VEM - Mittler zwischen Deutschland und Namibia


Für alle, die mal wieder den Geschmack des südlichen Afrika im Mund haben wollen, hier der dazu passende Link : Wein aus dem südlichen Afrika.

Namibia-
Unterstützung e.V.

Zu der Frage : Wie schafft man es, regelmässig Kontakt mit Namibia zu halten ?
Hier eine mögliche Antwort im Jahresrückblick 2018 des Vereins.
www.nam-p-dus.de
Namibia Partnerschaft
zwischen dem namibischen Kirchenkreis Mariental und
dem deutschen Kirchenkreis
Düsseldorf

Karneval

Am Aschermittwoch ist alles vorbei : Deutschland feierte Karneval. Doch ich möchte darauf hinweisen, dass auch in Namibia Karneval gefeiert wird. Nur zu einer anderen Zeit. Und jeder grössere Ort feiert zwischen März und September zu einem anderen Datum. Das Beispiel zeigt Windhoek.

Auch nachzuschauen unter : Karneval in Namibia

Wichtige Änderung

Das nächste Treffen des Arbeitskreises wurde auf den 8. Mai 2019 vorgezogen.

Das namibische Statistikamt präsentiert Zahlen zur Landreform
AZ 17.09.2018
Link zum Artikel

Im Rahmen der Rückgabe der Witbooi-Bibel an den Witbooi-Klan
Geingob : Die Deutschen müssen den Völkermord anerkennen.
Namibian 01.03.2019
Download des Artikels mit deutscher Übersetzung

Die New Yorker Richterin Laura Taylor Swain lehnte am letzten Mittwoch die Klage der HERERO-Fraktion gegen die Bundesregierung ab. Doch diese Gruppe will nicht aufgeben.
Namibian 08.03.2019

Link zum englischsprachigen Artikel

Korruption ? Wälder werden in Namibias Norden illegal geschlagen
Auch Beamte und einflussreiche Bürger sind beteiligt
Namibian 01.03.2019
Download des Artikels mit deutscher Übersetzung
weiterer Artikel auf Deutsch aus der AZ vom 13.03.

Schlangen kommen manchmal auch bis in die Stadtmitte
AZ 06.03.2019
Download des Artikels

Abtrünnige Gemeinde kehrt in den Schoss der Kirche zurück
Namibian 19.03.2019
Download des Artikels


Unser Partner-Kirchenkreis Mariental liegt im südlichen Namibia innerhalb der Region Hardap - die hier schwarz gekennzeichnet ist.
Er ist einer von 6 Kirchenkreisen der ELCRN, der
Evangelical Lutheran Church in the Republic of Namibia
- das ist die Kirche der schwarzen Lutheraner im zentralen und südlichen Namibia.

8 Gemeinden gehören zum Kirchenkreis Mariental, entsprechend den Namen auf der Karte.


Die Menschen leben hier unter schwierigen Bedingungen. Der Süden Namibias ist heiss und trocken, im Sommer sind Mittagstemperaturen um 35 Grad C normal, im Winter in der Nacht geht das Thermometer um oder unter Null Grad.
Die unter südafrikanischer Regierung herrschende "juristisch festgelegte" Apartheid ist einer "sozialen" Apartheid gewichen.
Aufgrund ihrer sozialen Benachteiligung lebt die Mehrheit der schwarzen Bevölkerung auch heute noch am Rande der Städte. Hohe Arbeitslosigkeit, kaum Arbeits-und Ausbildungsplätze, eine hohe HIV/AIDS-Rate und zunehmende Gewalt gegen Frauen und Kinder belasten die Bevölkerung und zerstören auch immer mehr die familiären Bindungen.

Die Kirche bietet sowohl in spiritueller wie auch sozialer Hinsicht einen Halt. Der Gottesdienst wird von der ganzen Gemeinde gestaltet, oft in mehreren Sprachen abgehalten und von sehr viel Musik begleitet. Daher kann er auch drei Stunden und länger dauern.
Kindergärten, Jugendgruppen, Bibelkreise und Chöre halten das Gemeindeleben aufrecht.

Das ELCAP - Evangelical Lutheran Church AIDS Programme war die Antwort der ELCRN auf die AIDS-Bedrohung im südlichen Afrika, als die Regierung sich auf diesem Gebiet noch zurückgehalten hatte. ELCAP bietet Information, Ausbildung und Weiterbildung zum Thema und Unterstützung im Umgang mit AIDS. Leider sind die kirchlichen Aktivitäten in diesem Bereich in den letzten Jahren zurückgegangen. ELCAP ist daher kaum noch in Aktion und noch weniger in der Diskussion. Die medizinische Beratung wurde von staatlicher Seite übernommen.

Eine Beratung zu sozialen Fragen findet statt durch den "Desk for Social Development". In Zusammenarbeit mit ELCAP wurden hierfür Regionalbüros geschaffen, wo bedürftige Namibier beraten werden, wie sie sich selbst weiterhelfen können und aus welchen Quellen sie selbst Unterstützung beantragen können.
Der Desk ist personell unterbesetzt, hat sich aber gerade in letzter Zeit einen starken Namen gemacht als Sekretariat und Stimme für die landlosen Bürger Namibias. Somit war er auch in der zweiten Landkonferenz in der ersten Oktoberwoche 2018 ein wesentlicher Rückhalt für diese Personengruppe.

Eine mehrjährige Testphase in dem Dorf Otjivero östlich von Windhoek hat bewiesen, dass eine Grundsicherung in Höhe von nur wenigen Namibian-Dollar (BIG - Basic Income Grant) für jedermann vom Säugling bis zu Beginn der Rentenzahlung das Leben der Bedürftigen nicht nur einfach verbessert, sondern auch die Eigeniniatitive fördert.
Allerdings ist das Projekt nicht nachhaltig, denn nur solange das Geld regelmässig floss, wurde ein Fortschritt verzeichnet. Danach ebbten die meisten Iniatitiven ab. Dennoch ist eine Förderung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls spürbar, wie der frühere Leiter des Projektes vor kurzem feststellte. Siehe hierzu den obengenannten Link "www.bignam.org"
Daher ist zu begrüssen, dass die Diskussion um die Einführung eines BIG für bestimmte Einkommensgruppen nicht abstirbt.

Das Anliegen des Namibia Arbeitskreises Düsseldorf ist es, durch eine grosse Beteiligung der deutschen Gemeindemitglieder die Partnerschaft lebendig zu halten. Der jährliche Partnerschaftssonntag an Trinitatis, regelmässige Treffen des Arbeitskreises, Informationen an alle Gemeinden des Kirchenkreises, Teilnahme an den jährlich stattfindenden Treffen der deutschen Partnerschaftskirchenkreise in Wuppertal und der Austausch von Delegationen sollen die Verbundenheit zeigen.

Zur Zeit hat die Republik Namibia finanzielle Probleme, die auch die ELCRN betreffen : Die Zuschüsse des Bildungsministeriums an die kirchlichen Internate wurden im Frühling 2017 komplett gestrichen. Die Unterbringung der Schüler nahe der Schulen ist jedoch wichtig, wenn die Eltern auf Farmen arbeiten, die bis zu 100 km weg von der Schule sind. Daher wurde die Bitte an die Partner in Deutschland herangetragen, die Hostels zu unterstützen, um sie vor der Schliessung zu bewahren. Inzwischen hat sich die Lage etwas gebessert - Zuschüsse werden vom Staat in verringertem Ausmass wieder gezahlt.
Der Bericht der Situation der Kirche im 1. Halbjahr 2017 und der Bericht zur Situation der Hostels von NK kann über die Leitung des Arbeitskreises als .pdf-Dokument angefordert werden.

Die Lage hat sich inzwischen etwas entspannt, aber immer noch fliessen die staatlichen Gelder nicht in dem Ausmaß, wie es vorher war und wie es nötig ist.

Im Juli hat eine dreiwöchige Arbeitsexkursion des Düsseldorfer Humboldt-Gymnasiums in unseren Partnerkirchenkreis stattgefunden. Der Artikel aus der Allgemeinen Zeitung, Windhoek - automatischer Download - berichtet darüber. Die im Artikel befindlichen Bilder sind unten noch einmal vergrössert angelinkt.

In letzten Septemberdrittel (23.09.- 30.09.2018) hat eine Evaluationsmission stattgefunden, welche die Projekte seit der letzten Konsultation kritisch untersucht hat. Dies ist die Voraussetzung für die nächste Konsultation in diesem Jahr,welche die Weichen für die nächsten Jahre der Zusammenarbeit stellen soll. Am 6. Dezember 2018 wurde der Bericht in Wuppertal veröffentlicht. Eine kurze deutsche Zusammenfassung kann man hier herunterladen.

Die Synode der namibischen Pfarrer wird aus ihren Reihen in den nächsten Monaten einen neuen Bischof wählen.

Geplant ist auch der Besuch einer Gruppe aus Maltahöhe zum Kirchentag in Dortmund.

Weiterhin findet die Konsultation in Namibia zwischen dem 29.10 und dem 02.11.2019 statt. Am 03.11. wird voraussichtlich der Bischofswechsel stattfinden.

Wir haben uns das letzte Mal am Mittwoch,den
20. Februar 2019,
um 19:30 Uhr in der Markusgemeinde, Sandträgerweg 101 getroffen.

Tagesordnung

1. Einstimmung - Andacht
2. Bericht von einem Projekt einer deutschen und einer südafrikanischen Band
3. Video Bericht über die Reise des Humboldt-Gymnasiums
4. Neues von der Reisegruppe Maltahöhe zum Kirchentag in Dortmund
5. Neuigkeiten zum Stand der Partnerschaft mit dem KK Mariental
6. Bericht vom Partnerschaftsseminar 15. / 16. Februar 2019 in Wuppertal
7. Ein paar Worte zu „Kameeta - Sozialministerium - Armut“
8. Verschiedenes
9. Abschlusssegen

Das nächste reguläre Treffen des Arbeitskreises ist für den 08. Mai 2019, 19:30 bis 21:30 Uhr an der Markuskirche geplant.
In der Planung sind weiterhin der 25.09. und der 27.11.2019.

Interessierte und Namibia-Begeisterte sind wie immer herzlich eingeladen, uns zu begleiten. Bitte teilt Ihr / teilen Sie uns Eure / Ihre Tagesordnungsvorschläge und Wünsche mit. Gerne per email, aber auch gerne kurzfristig auf unserer Anrufbeantworter- / Fax-Kombination :

03212 - 965 2227 bzw. 03212 - WOL BAAR




Genauere Informationen bei der Leitung des Partnerschafts-Arbeitskreises :

Gitta . Arning @ nam-p-dus . de
oder
Wolfgang . Baar @ nam-p-dus . de

Wo treffen wir uns immer ? Ein Klick für den Blick von oben.
Eingang im Innenhof - Schild Gemeindebüro - 1. Raum rechts.

Letzte Aktualisierung 19.03.2019

Hilfe bei der Erstellung der Homepage, Anregungen, Mitteilungen, Anfragen, Kritik, Fotos oder Infos sind an die e-mail Adresse des Arbeitskreises ausdrücklich erbeten.

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3 Bilder aus dem Artikel der Allgemeinen Zeitung : Anklicken verbindet sofort mit der AZ.

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