Kirche in Düsseldorf und Daten zur Geschichte der Partnerschaft mit Namibia



VEM - Mittler zwischen Deutschland und Namibia


Für alle, die mal wieder den Geschmack des südlichen Afrika im Mund haben wollen, hier der dazu passende Link : Wein aus dem südlichen Afrika.

Namibia-
Unterstützung e.V.

Zu der Frage : Wie schafft man es, regelmässig Kontakt mit Namibia zu halten ?
Hier eine mögliche Antwort im Jahresrückblick 2015 des Vereins.
www.nam-p-dus.de
Namibia Partnerschaft
zwischen dem namibischen Kirchenkreis Mariental und
dem deutschen Kirchenkreis
Düsseldorf

Pfingsten

Seit spätestens 130 n. Chr. ist Pfingsten als christliches Fest erwähnt. Es wird auch als Tag der Gründung der christlichen Kirche bezeichnet.

Alle Jünger waren an einem Ort versammelt.
"Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“
– Apostelgeschichte 2,1–4 -

Bildungsmisere - Kritik der Opposition
AZ 21.12.2017
automatischer Direktdownload als .pdf


Unser Partner-Kirchenkreis Mariental liegt im südlichen Namibia innerhalb der Region Hardap - die hier schwarz gekennzeichnet ist.
Er ist einer von 6 Kirchenkreisen der ELCRN, der
Evangelical Lutheran Church in the Republic of Namibia
- das ist die Kirche der schwarzen Lutheraner im zentralen und südlichen Namibia.

8 Gemeinden gehören zum Kirchenkreis Mariental, entsprechend den Namen auf der Karte.


Die Menschen leben hier unter schwierigen Bedingungen. Der Süden Namibias ist heiss und trocken, im Sommer sind Mittagstemperaturen um 35 Grad C normal, im Winter in der Nacht geht das Thermometer um oder unter Null Grad.
Die unter südafrikanischer Regierung herrschende "juristisch festgelegte" Apartheid ist einer "sozialen" Apartheid gewichen.
Aufgrund ihrer sozialen Benachteiligung lebt die Mehrheit der schwarzen Bevölkerung auch heute noch am Rande der Städte. Hohe Arbeitslosigkeit, kaum Arbeits-und Ausbildungsplätze, eine hohe HIV/AIDS-Rate und zunehmende Gewalt gegen Frauen und Kinder belasten die Bevölkerung und zerstören auch immer mehr die familiären Bindungen.

Die Kirche bietet sowohl in spiritueller wie auch sozialer Hinsicht einen Halt. Der Gottesdienst wird von der ganzen Gemeinde gestaltet, oft in mehreren Sprachen abgehalten und von sehr viel Musik begleitet. Daher kann er auch drei Stunden und länger dauern.
Kindergärten, Jugendgruppen, Bibelkreise und Chöre halten das Gemeindeleben aufrecht.
Das ELCAP - Evangelical Lutheran Church AIDS Programme ist die Antwort der ELCRN auf die AIDS-Bedrohung im südlichen Afrika. ELCAP bietet Information, Ausbildung und Weiterbildung zum Thema und Unterstützung im Umgang mit AIDS.
Eine Beratung zu sozialen Fragen findet statt durch den "Desk for Social Development". In Zusammenarbeit mit ELCAP wurden hierfür Regionalbüros geschaffen, wo bedürftige Namibier beraten werden, wie sie sich selbst weiterhelfen können und aus welchen Quellen sie selbst Unterstützung beantragen können. Eine zweijährige Testphase in dem Dorf Otjivero östlich von Windhoek hat bewiesen, dass eine Grundsicherung in Höhe von nur wenigen Namibian-Dollar (BIG - Basic Income Grant) für jedermann vom Säugling bis zu Beginn der Rentenzahlung das Leben der Bedürftigen verbessern kann, solange diese Hilfe ausgezahlt wird. Siehe hierzu den obengenannten Link "www.bignam.org"


Das Anliegen des Namibia Arbeitskreises Düsseldorf ist es, durch eine grosse Beteiligung der deutschen Gemeindemitglieder die Partnerschaft lebendig zu halten. Der jährliche Partnerschaftssonntag an Trinitatis, regelmässige Treffen des Arbeitskreises, Informationen an alle Gemeinden des Kirchenkreises, Teilnahme an den jährlich stattfindenden Treffen der deutschen Partnerschaftskirchenkreise in Wuppertal und der Austausch von Delegationen sollen die Verbundenheit zeigen.

Zur Zeit hat die Republik Namibia finanzielle Probleme, die auch die ELCRN betreffen : Die Zuschüsse des Bildungsministeriums an die kirchlichen Internate wurden zuletzt komplett gestrichen. Die Unterbringung der Schüler nahe der Schulen ist jedoch wichtig, wenn die Eltern auf Farmen arbeiten, die bis zu 100 km weg von der Schule sind. Daher wurde die Bitte an die Partner in Deutschland herangetragen, die Hostels zu unterstützen, um sie vor der Schliessung zu bewahren.
Der Bericht der Situation der Kirche im 1. Halbjahr 2017 und der Bericht zur Situation der Hostels von NK kann über die Leitung des Arbeitskreises als .pdf-Dokument angefordert werden.

Die Lage hat sich inzwischen etwas entspannt, aber immer noch fliessen die staatlichen Gelder nicht in dem Maße, wio es vorher war und wie es nötig ist.

Wir haben uns das letzte Mal am Mittwoch,den
18. April 2018,
um 19:30 Uhr in der Markusgemeinde, Sandträgerweg 101 getroffen.

Tagesordnung

1. Einstimmung - Andacht
2. Neuigkeiten aus Namibia und Infos von unseren Partnergemeinden
3. Bericht vom Namibia / Botswana-Tag bei der VEM
4. Ergebnisse der Beratung mit den Partnerschaftsgruppen, der VEM und dem Arbeitskreis Ökumene (Retreat am 14.04.2018)
5. Planung für den Partnerschaftsgottesdienst
6. Einladung des Advocacy-Beraters der VEM für Afrika, Dr. Kohongya
7. Auf Wunsch der VEM : finanzielle Reiseunterstützung der Sued-Sued-Begegnung
8. Evaluation der Namibia-Projekte Ende September 2018 in Namibia mit einem Teilnehmer aus Düsseldorf
9. Konsultation in Namibia im 1. Quartal 2019 mit einem Teilnehmer aus Düsseldorf
10. Verschiedenes - Rechenschaft Finanzen
11. Abschlusssegen


Interessierte und Namibia-Begeisterte sind wie immer herzlich eingeladen. Bitte teilt Ihr / teilen Sie uns Eure / Ihre Tagesordnungsvorschläge und Wünsche mit.

Das nächste reguläre Treffen des Arbeitskreises danach ist für den 10. Oktober 2018, 19:30 bis 21:30 Uhr an der Markuskirche geplant.


Genauere Informationen bei der Leitung des Partnerschafts-Arbeitskreises :
Gitta Arning oder Wolfgang Baar
E-Mail an Gitta Arning
oder
E-Mail an Wolfgang Baar

Wo treffen wir uns immer ? Ein Klick für den Blick von oben.

Letzte Aktualisierung 15.05.2017

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